Mark ist ein unauffälliger und eher ruhiger Junge. Durch einen „Zufall“ findet er ein Horn neben den Schädel eines Pferdes und packt diesen faszinierenden Fund in seinen Rucksack. Leider befindet er sich gar nicht mehr in dem Wäldchen neben seiner Schule, sondern in einer fremden Welt.
Mark ist nahe am Verzweifeln, bis ihn ein alter Mann aufgabelt, der sich als Wächter des Nordens vorstellt und sich tatsächlich als Zauberer entpuppt, der mehr über den Fund weiß, als Mark zuerst ahnt. Er erzählt ihm von einem Kampf in der Vergangenheit. Der abtrünnige Sohn des Meeresgottes soll sich gegen die übrigen Götter gestellt haben und einen Krieg gegen die Menschen der Welt gestartet haben. In diesem sind sämtliche Einhörner, das Tier der Götter, ihr Leben gelassen haben oder in fremde Welten geflohen waren.
Marks Ankunft leitet eine alte Prophezeiung ein, die von einer Rückkehr der Einhörner handelt, die die einzige Chance ist gegen das drohende Unheil. Der Zauberer ist überzeugt in Mark, als den Bringer des Einhornhorns die Schlüsselfigur der Prophezeihung gefunden zu haben.
Zusammen machen sie sich auf zu einem Fischerdorf, um von dort aus weiter nach Norden in die große Stadt zu reisen, damit Mark wieder nach Hause kommen kann und das Horn dorthin gelangt, wo es hin sollte. Den Weg durch die Wälder begleitet sie zu Anfang ein Führer, der schließlich zu ihrem Freund wird. Mark wird in Jagdtechniken und Pflanzenkunde unterrichtet, wobei er es nie übers Herz bringt ein Tier zu töten. Kurz nachdem sie ihren Führer auf Wiedersehen gesagt haben, geraten Mark und der Zauberer in einen Hinterhalt von sogenannten Wernwölfen, wo die zwei getrennt werden.
Mark wird zusammen mit dem Horn des Einhorns von den Wernwölfen verschleppt und den Zauberer reißt ein riesiger Krake tief unter das Wasser.
Mit einer List entkommt Mark den Wernwölfen. In der komplett fremden Welt versucht er wieder in die Zivilisation zu kommen. Total ausgehungert trifft er jedoch nur auf eine dunkle Höhle und einem Drachen der da drinnen haust und ihm im letzten Moment vor den Wernwölfen rettet.
Als er das nächste Mal erwacht findet er sich in einer Stadt in den Bergen wieder. Der Zauberer sitzt neben ihm. Der Zauberer berichtet von seiner Flucht, nachdem er tief in dem Ozean auf den abtrünnigen Sohn des Meeresgottes traf, der für das vergangene und auch das kommende Unheil verantwortlich gemacht wird. Mark selbst wurde von einem Drachen in die Stadt gebracht, wie ihm erzählt wird.
Es ist eine Stadt der Zwerge, wo auch viele Menschen leben. Der Zwergenkönig beschließt nach einem Disput mit dem Zauberer eine kleine Eskorte mitzugeben, um die große Stadt sicher zu erreichen, da immer häufiger Wernwölfe und auch Orks gesichtet wurden. In der Eskorte reisen auch seine zwei Söhne mit.
Die Gruppe, bestehend aus vier Zwergen, einem Menschen, dem Zauberer und Mark machen sich weiter auf den Weg. er führt sie durch die Berge weiter nach Norden, am Höllentor vorbei, wo immer wieder Dämonen auftauchen. Sie beobachten, wie neuerdings schwarzer Rauch aus der Erdspalte aufsteigt.
Ihr Weg kreuzt sich mit dem von Orks, wobei sie immer auf der Hut sind nicht gefunden zu werden. Sie treffen auf ihren früheren Führer, der ihnen entgegen geritten kam, da er sie suchte. Zusammen verlassen sie die Berge und betreten eine Ebene die mit tausenden Orks und Menschen bestückt ist, welche in der Vergangenheit durch die Zauberer versteinert wurden.
Sie übernachten zwischen den steinernen Soldaten. Einer der Zwergensöhne plant das Horn zu entreißen, während die anderen schlafen, um es seinen Vater zu bringen. Mark bekommt dies jedoch mit und kann zusammen mit dem Horn vor den Zwergen fliehen, indem er zwischen den steinernen Soldaten durchläuft. Gerade zur gleichen Zeit startet eine Horde Orks einen Angriff auf die schlafende Gruppe. Während Mark in die eine Richtung rennt und von einigen wenigen Orks verfolgt wird, sieht sich der Rest der Gruppe mit der Horde konfrontiert. Zwischen den Orks findet sich eine neue Art von Orks, die größer und gefährlicher ist und die Gruppe zur Flucht zwingt. Sie fliehen genau in die andere Richtung von Mark.
Mark trifft nach längerer Flucht von einer kleinen Gruppe von Orks auf einen Wald. Nach kurzem Zögern geht er hinein, da er merkt, dass ihm die Orks aus Angst nicht hineinfolgen. An einer anderen Stelle, wo es sicher scheint möchte er den Wald wieder verlassen. Im Wald scheint er für kurze Zeit seine Sorgen zu vergessen.
Seine Gefährten fliehen zur gleichen Zeit in einen Sumpf. Soldaten aus der großen Stadt tauchen auf und indem sie den Sumpf durch das Öffnen eines Staudamms gezielt überfluten versinkt ein Großteil des orkischen Heers im Sumpf. Zusammen mit den Soldaten gehen sie zu einem äußeren Stützpunkt der großen Stadt. Ihnen wird von einem Überfall auf ein Dorf berichtet. Die einzige Überlebende ist ein Mädchen, welches bewusstlos auf der Burg liegt. Als sie dort ankommen ist das Mädchen verschwunden.
Mark erreicht das Ende des Waldes. Leider haben die Orks nicht aufgegeben und erscheinen in der Ferne. Ratlos was zu tun sei, folgt er einem kleinen Tier, das ihn zu dem Eingang eines unterirdischen Ganges führt. Mit mulmigen Gefühl folgt Mark dem dunklen Gang. Nach einiger Zeit kommt er wieder ans Tageslicht. Er befindet sich ein gutes Stück vom Wald entfernt. In der anderen Richtung erhebt sich eine verfallene Stadt, in die Mark geht.
Die Gefährten reisen indes von der Burg ab und helfen einem Dorf sich gegen eine angreifende Truppe von Orks zu behaupten.
Das Mädchen, das aus der Burg floh, treibt es auch in Richtung der großen Stadt, wobei sie immer in Deckung bleibt. Obwohl man nicht weiß, was los ist folgt sie einem geheimen Ziel.
In der Ruine trifft Mark auf die Violer, die ihm auch schon im Wald heimlich folgten. Durch sie irrt er endlich nicht mehr ziellos durch die Gegend, auf der Flucht von Orks, sondern hat endlich ein Ziel mit dem er zurück zu seinen Gefährten kann. In der Hoffnung rechtzeitig zurück zu sein, um die große Stadt vor den sich sammelnden Scharen von bösen Kreaturen abzuwehren und den abtrünnigen Meeresgott zu bezwingen, indem er die Einhörner zurückbringt, geht er weiter von der großen Stadt weg. Er muss die Höhlen finden, wo die Drachen hausen.
Nach einigen weiteren Tagesritten erreichen die Gefährten die große Stadt.
Das Mädchen treibt es zu abstürzenden Meteoren, die sie einsammelt. Ihr Handeln ist immer noch unergründlich.
Mark trifft auf seinem Weg ein Dorf von Erdgnomen. Diese zeigen ihm den Weg zu der Drachenhöhle. Es ist der gleiche Drache, der Mark in die Stadt der Berge getragen hat. Inzwischen hat er Nachwuchs bekommen. Mark freundet sich mit den Drachen an und lernt auf dem jungen Drachen zu fliegen.
In der großen Stadt rüsten sich alle gegen das große Heer, das sich vor den Toren versammelt. Der Angriff startet und nach längerem Kampf dringen an mehreren Stellen die Kreaturen ein.
Mark startet mit seinen Drachen um zu seinen Gefährten zu kommen. Unterwegs treffen sie auf mehrere Drachen, die sie für sich gewinnen können. Gerade im letzten Augenblick erreichen sie die große Stadt und schlagen die Kreaturen zurück.
Nach dem größten Trubel findet der Zauberer die originale Prophezeiung. Nachdem sie sie sich angeschaut haben, wird klar, dass Mark wieder erwarten, nicht die Schlüsselperson der Prophezeiung ist.
Während die anderen rätseln, was zu tun sei, schwingt sich Mark auf seinen Drachen und trifft an einem Waldstück auf das Mädchen, welches mit den Meteoritensteinen etwas aufgebaut zu haben scheint. Ihm wird klar, dass sie die Rückkehr der Einhörner einleiten soll und die Hauptperson der Prophezeiung ist. Also übergibt er ihr das Horn des Einhorns.
Er selbst fliegt zum Höllentor. Da er erfahren hat, dass es in seinen Tiefen ein Portal zurück in seine Welt geben soll. Ein Portal durch das der abtrünnige Meeresgott zugleich seine Lebensenergie saugt, um zu alter Stärke zu kommen. Er will versuchen seinen Freunden zu helfen und das Portal zu zerstören. Dafür muss er in die unterirdischen GKänge, wo viele Kreaturen lauern.
Viele Wirrungen und einige Kämpfe und das Fliehen vor den Kreaturen findet er endlich das Portal. Er schafft es hindurchzupreschen und auf seiner Seite zu versiegeln. Zusammen mit dem Drachen ist er wieder zu Hause angekommen.
Nachdem Mark zu Hause angekommen ist, kehrten die Einhörner zurück, aus einem Portal, dass das Mädchen geöffnet hatte. Dafür brauchte sie das Horn des Einhorns. Somit wurden sie vor der Rache des Meeresgottes geschützt.
Mark kehrt zurück zu seinen Eltern, die ihn sehr vermisst haben. Er ist stärker und selbstbewusster nach Hause zurückgekehrt. Mit seinem Drachen unternimmt er nachts, ab und zu Rundflüge.
Hier endet das Buch.